Bild der Panalotosflöte

Die Entstehung der Panalotosflöte

( Sicht des Produzenten )

Im Juli 2001 begann die Geschichte der Panalotosflöte. Martin Meyer aus Zürich schickte dem HPV einen zerbrochenen Blindenstock dem er Töne entlockte. Ich sollte diesen Stock reparieren, aber von den Blindenstöcken der HPV passte kein Teil.

So entschieden wir uns für eine Neukonstruktion. Ich wollte möglichst alle Teile des Teleskopfaltstocks der HPV verwenden um ein preisgünstiges Instrument zu erhalten. Also nahm ich den Holzgriff und sägte das hintere Ende ab. Das erste Rohr des Stockes wurde verlängert um alle Töne spielen zu können. Das Innenrohr wurde mit zwei Holzzapfen verschlossen und auf das Gleitrohr klebte ich eine Dichtung aus POM. Dies diente als Führung und Dichtung zugleich. Durch Toleranzen im Rohr waren den Gleit- und Dichtfähigkeiten Grenzen gesetzt.

Am 20.11. 2001 wurden die ersten 20 Flöten ausgeliefert.

Die Innenstäbe verursachten einige Probleme. Eine Dichtung aus dem Pneumatikbereich brachte dann die Lösung.

Es folgte ein Mundstück aus Kunststoff. Die Verschlüsse und Führung der Dichtungen wurden neu aus Aluminium hergestellt.

Auch Menschen mit einer Behinderung arbeiten an der Montage der Panalotosflöte. Sägearbeiten, verleimen der Teile, montieren einzelner Bauteile können durch sie ausgeführt werden.

Die Panalotosflöte hat ein gutes Preis- Leistungsverhältnis. Es wurden bisher 350 Exemplare hergestellt und verkauft. (Aktualisierter Stand Januar 2008)

Franz Bischofberger
Gruppenleiter Werk Montage
HPV Regionale Behindertenhilfe
9400 Rorschach

Im März 2005
Update: 13.03.2008/wf